240 Schüler und Studenten erhielten heuer wieder Stipendien aus der „Leopold Figl-Stiftung" und aus dem „Unterstützungsverein für Studierende aus der Land- und Forstwirtschaft". In Summe wurden 56.240 Euro an begabte und finanziell bedürftige Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher vergeben. „Mit dieser finanziellen Unterstützung werden nicht nur überdurchschnittliche Leistungen gewürdigt, sondern auch Voraussetzungen geschaffen, dass Talente sich optimal weiterentwickeln können", betonten Landtagspräsident Hans Penz, Obmann des Unterstützungsvereins, und Vorstandsdirektor Josef Pröll, Präsident des Kuratoriums der „Leopold Figl-Stiftung", am Mittwoch, 25. Februar, bei der Überreichung der Stipendien im Palais Niederösterreich in Wien. Die feierliche Überreichung der Leopold Figl-Stipendien habe eine lange Tradition ebenso wie der Ort, an dem sie alljährlich stattfindet, so Penz, der die Jugend über die historische Bedeutung des Hauses in der Wiener Herrengasse informierte. Leopold Figl, dessen Todestag sich heuer zum 50. Mal jährt, hätte vieles vorgelebt, was auch heute gefordert ist: „Die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen und sich für die Gesellschaft, für die Allgemeinheit einzusetzen", betonte der Landtagspräsident. Er appellierte an die Stipendiaten, auf ihre Fähigkeiten und ihr Können zu vertrauen, Mut zu Entscheidungen zu zeigen und sich ständig weiterzubilden. Josef Pröll würdigte den Weitblick Leopold Figls, die Ausbildung der Jugend aus dem ländlichen Raum mit Stipendien zu unterstützen. „Unser wichtigster Rohstoff ist eine gut ausgebildete Jugend, die bereit ist, ihr Wissen durch lebenslanges Lernen immer wieder neu zu erschließen", sagte Pröll. Zu einer umfassenden Bildung gehöre auch die Verständigung auf Werte wie Toleranz und Offenheit, Solidarität und Verantwortungsbereitschaft. Die Leopold Figl-Stiftung wurde im Jahr 1962 aus Anlass des 60. Geburtstages von Leopold Figl gegründet. Figl war es auch, der den 1934 gegründeten Unterstützungsverein nach dem Zweiten Weltkrieg wieder belebte. In Summe wurden bisher nahezu 12.200 Stipendien vergeben. Um die Studierenden gezielt unterstützen zu können, stellt die Akademikergruppe des NÖ Bauernbundes jedes Jahr den Reinerlös des NÖ Bauernbundballs zur Verfügung.
Hans Penz und Josef Pröll überreichten Figl-Stipendien
56.240 Euro für 240 Schüler und Studenten
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