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2 weitere ökologische Gemeinde im Bezirk Krems mit „Goldenem Igel“ ausgezeichnet

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner: „Mit dem ‚Goldenen Igel‘ der NÖ-Umweltbewegung ‚Natur im Garten‘ werden seit vielen Jahren die ökologischen Vorbildgemeinden in Niederösterreich ausgezeichnet. Durch das Engagement der einzelnen Gemeinden und dem Einsatz unserer Landsleute für Umwelt und Klima leisten wir gemeinsam einen unschätzbaren Beitrag und sorgen gemeinsam dafür, unser Bundesland noch lebenswerter zu machen.“

Für die naturnahe und rein ökologische Gestaltung und Pflege der öffentlichen Grünflächen im vorigen Jahr zeichnet die NÖ-Umweltbewegung „Natur im Garten“ jährlich Gemeinden mit dem „Goldenen Igel“ aus. Diese höchste Auszeichnung der NÖ-Umweltbewegung wird dabei jenen Gemeinden in Niederösterreich zuteil, die im Vorjahr die Kriterien von „Natur im Garten“ – kein Einsatz von chemisch-synthetischen Pflanzenschutz- und Düngemitteln sowie Torf – zu 100% erfüllt, ihre Leistungen dokumentiert und sich einer Begutachtung unterzogen haben.

Nach der Marktgemeinde Senftenberg, der Marktgemeinde Albrechtsberg an der Großen Krems und der Marktgemeinde Rastenfeld wurden auch die Stadtgemeinde Mautern an der Donau und die Marktgemeinde Paudorf von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner mit dem „Goldenen Igel 2023“ ausgezeichnet.Sie leisten damit einen wesentlichen Beitrag zu Umwelt-, Arten- und Klimaschutz in Niederösterreich.

Aktuell halten sich 491 Städte und Gemeinden in Niederösterreich bei der Pflege der öffentlichen Grünräume an die Kriterien von „Natur im Garten“ bzw. bekennen sich zu biologischem Pflanzenschutz. Chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel werden bei der ökologischen Pflege durch biologische Mittel ersetzt. Gemeinden verzichten auf chemisch-synthetische Düngemittel und arbeiten mit organischen Düngern und Pflanzenstärkung, was den Aufbau und die Erhaltung eines gesunden Bodens gewährleistet. Pflanzenvielfalt, dauerhafte Bepflanzungen mit Stauden und Gehölzen, Bodenpflege und die Schaffung natürlicher Nischen können Pflegearbeiten wie Bewässerung, Unkraut jäten oder auch Pflanzenschutzmaßnahmen minimieren.

Die „Natur im Garten“ Gemeinden zeigen so, wie sich ansprechende Grünflächengestaltung mit Ökologie und Naturnähe verbinden lässt. Laufende Beratungen und Webinare von „Natur im Garten“ Expertinnen und Experten unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Gemeinden bei der täglichen Arbeit auf den Grünflächen. Für Fragen aller Art steht zudem das „Natur im Garten“ Telefon unter +43 (0) 2742/74 333 gartentelefon@~@naturimgarten.at oder www.gartentelefon24.at zur Verfügung.

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