Int. Frauentag: Gleiche Rechte - gleiche Chancen - gleiches Einkommen

vlnr.: Ilse Maier – Weingut Geyerhof, Helma Müller-Grossmann und Marlies Müller – Weingut Müller-Grossmann, Landesleiterin LR Dr. Petra Bohuslav und Bezirksleiterin Mag. Martha Löffler

vlnr.: Mag. Brigitta Lipold – Kalmuck-Manufaktur Krems, Landesleiterin LR Dr. Petra Bohuslav, Bezirksleiterin Mag. Martha Löffler, Helga Hintermeier – Marianne Hut- und Wäschemode Krems und Andrea Schiffinger – Glas-Salomon Krems

vlnr.: Bgm. Mag. Gudrun Berger, Bezirksleiterinstv. Bgm. Ludmilla Etzenberger, Landesleiterin LR Dr. Petra Bohuslav und Bezirksleiterin Mag. Martha Löffler

vlnr.: Eva Schachinger, Kammerobmann Ida Steininger, Bezirksbäuerin Regina Kaltenbrunner, Landesleiterin LR Dr. Petra Bohuslav und Bezirksleiterin Mag. Martha Löffler

vlnr.: Maria Schiefersteiner, LGF Mag. Dorothea Renner, Mag. Alice Schopper, Brigitte Stummer, Ingrid Jell, Landesleiterin LR Dr. Petra Bohuslav, Bezirksleiterin Mag. Martha Löffler, Mag. Anna Wegl, Ilse Beyer und Philomena Zinner

LL Bohuslav: Wir Niederösterreicherinnen-ÖVP Frauen fordern Respekt für die Leistungen von Frauen

Was haben weibliche Stars der Hollywoods und österreichische Arbeitnehmerinnen gemeinsam? Dass sie trotz gleicher Leistung weniger als ihre männlichen Kollegen verdienen. Diese Frage stellte Wir Niederösterreicherinnen-ÖVP Frauen Landesleiterin LR Dr.in Petra Bohuslav anlässlich der ersten Veranstaltung zum Internationaler Frauentag, der am 8. März begangen wird. Der Abend stand unter dem Thema „Wirtschaften Frauen anders“.

„Bedauerlicherweise ist es auch im Jahr 2016 noch immer so, dass es große Unterschiede in der Bezahlung zwischen Frauen und Männern gibt. Vergleicht man die durchschnittlichen Bruttostundenverdienste von Frauen und Männern in der Privatwirtschaft, dann verdienten die Kolleginnen im Jahr 2014 22,9% weniger als ihre männlichen Kollegen. Und genau hier müssen wir ansetzen und eine Einkommensgerechtigkeit herbeiführen im Sinne von Respekt für die Leistungen von Frauen“, informierte Landesleiterin Bohuslav.

Chancengleichheit ist noch immer nur ein Schlagwort. „Zwar sind Frauen oft genauso gut qualifiziert wie Männer, dennoch reicht Qualifikation alleine scheinbar nicht aus und sie verdienen weniger für die gleiche Arbeit. Hier fehlt der Respekt gegenüber dem Wert der Leistung der Frauen“, stellte Landesleiterin Petra Bohuslav klar. Daher setzen sich die Wir Niederösterreicherinnen-ÖVP Frauen für mehr Anerkennung der weiblichen Leistungen ein. Sei es im Beruf, aber auch in der Familie oder in der (Gemeinde-)Politik.

Auch hier ist es noch immer so, dass die Arbeit der Frauen entweder zu gering oder gar nicht gewürdigt wird. „Besonders wenn es um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf geht, werden die Leistungen der Frauen kaum geschätzt. Im Gegenteil, im beruflichen Alltag stehen Frauen vor Hürden, wenn sie Karriere und die Betreuung von Angehörigen unter einen Hut bringen müssen“, so Bohuslav.

Selbst weibliche Stars aus Film und Sport sind benachteiligt

Sogar weibliche Filmstars sehen sich laut einer Studie mit dieser Ungleichheit konfrontiert: Der Gewinner des Oscars für die beste männliche Hauptrolle bekommt danach rund 2,11 Millionen Dollar mehr für künftige Filme. Die beste Hauptdarstellerin hingegen kann nur mit rund 500.000 Dollar mehr bei künftigen Engagements rechnen. Noch eklatanter sind die Unterschiede bei manchen Sportarten: die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer ist laut einer BBC-Studie rund 22 Millionen Pfund wert, Fußballerinnen bekommen für den WM-Titel jedoch nur 630.000 Pfund. „Daran sieht man, dass es noch ein harter Weg ist, um endlich sagen zu können: gleiche Leistung, gleiche Entlohnung “, stellte Landesleiterin LR Bohuslav fest.

Anlässlich des internationalen Frauentags wird es noch drei weitere Veranstaltungen unter dem Motto „Respekt für Frauen“ geben. Dabei werden verschiedenste Aspekte diskutiert.  

o    7. März 2016, „FRAUEN.LEBEN.Gestern.HEUTE.Morgen“ mit Filmpräsentation, GH Hochholzer, Gafringwirt Euratsfeld

o    8. März 2016, Frauen: WERTE und ZEICHEN setzen. „Was bedeutet Migration für uns“, Festsaal der Raiffeisenbank Klosterneuburg mit Bundesministerin Mag. Johanna Mikl-Leitner 

o    9. März 2016, „Kunst im Keller“, Künstlerinnen stellen sich und ihre Werke vor Schlosskeller Hagenbrunn

Beginn ist jeweils um 18:30 Uhr 

Rückfragen:     
Wir Niederösterreicherinnen-ÖVP Frauen, Mag. Dorothea Renner
02742/9020-6000, dorothea.renner(at)vpnoe.at, wir.niederoesterreicherinnen.at